|
Stadtrundgang
|
|


|
Auf dem Wege zur Ostsee durchfahren täglich,
besonders aber in den Sommermonaten, viele Gäste unsere
Stadt. Schon von weitem grüßt Sie an der B109 ein
mittelalterlicher Wartturm, der "Hohe Stein", und
bald schon fällt der Blick auf weitere mittelalterliche
Bauten, wie das Steintor oder die Marienkirche. Mahnend
erhebt sich daneben die Ruine der im letzten Krieg zerstörten
Nikolaikirche. Beginnt man hier einen Rundgang, durch die
Altstadt, trifft man auf das gotische Giebelhaus, welches im
14. Jh. zur Hansezeit erbaut wurde. Durch eine der ältesten
Straßen Anklams, die Wollweberstraße, die heute
wieder im alten Glanz erstrahlt, führt uns der Weg an
der Heiligen-Geist Kirche (Stift) vorbei zum Hafen. Über
die neue Fußgängerbrücke, die im Stil der
Hansezeit erbaut wurde, erreicht man das Schwedenviertel.
Dieser Teil Anklams mit der alten Mühle, stand von 1648
bis 1720, unter schwedischer Herrschaft. Folgt man den Resten
der Stadtmauer, kommt man an den Befestigungsanlagen, wie
Pulverturm und Steintor, vorbei. Sie alle sind Zeugen der
Vergangenheit der alten Hansestadt an der Peene.
|
|
Nach Absprache, wird
dieser Rundgang auch mit einem Stadtführer, auf den
Spuren der Hanse, "Wege zur Backsteingotik",
angeboten.
|
Regionalmuseum
im Steintor
|
|

|
Seit 1989 befindet sich das Heimatmuseum im
Steintor, das aus dem 13.Jahrhundert stammt. Es gehörte
zur Befestigung der Stadt und diente im 18.Jh als
Stadtgefängnis. In 5 Etagen werden Musealien zur
wechselvollen Stadtgeschichte beherbergt. Diese Umfassen eine
umfangreiche Pommernbibliothek, Sammlungen zur
Stadtgeschichte und Volkskunde. Des Weiteren finden ständig
wechselnde Ausstellungen statt. Die letzte und schönste
Etage erreicht man über 111 Stufen. Hier bietet sich ein
schöner Ausblick in alle Himmelsrichtungen.
|
|
Nach Absprahe,
können Sie an einem geführten Museumsbesuch
Teilnehmen.
|
Lilienthalmuseum
mit seinen Exponaten
|
|

|
Dem Sohn unserer Stadt, Otto Lilienthal,
wurde mit dem Museum ein würdiges Denkmal gesetzt. Hier
wird der Beginn des Menschenfluges und die Version
Lilienthals anschaulich dargestellt. Besucher jeden Alters
haben die Möglichkeit den " Traum vom Fliegen"
aus physikalischer Sicht nachzuvollziehen. Dafür bietet
das Museum unter anderem eine umfangreiche Bibliothek, das
Archiv, und einen Experimentalbereich. Ein Spielzimmer führt
in die Geschichte, der von den Brüdern Lilienthal
konzipierten Spielideen, ein.
|
|
Nach Absprache,
können Sie an einem geführten Museumsbesuch
Teilnehmen.
|
St.
Marienkirche
|
|

|
Mitte des 13. Jh. wurde die
spätromanisch-gotische Hallenkirche von Mönchen des
nahe gelegenen Klosters in Stolpe gegründet. Im laufe
der Jahrhunderte wurde die Kirche erweitert und umgebaut.
Nach einem schwerem Brand erhielt der Turm 1887 einen fast
Hundertmeter hohen spitzen Turmhelm, der 1943 bei einem
Luftangriff zerstört wurde. Besonders sehenswert, sind
noch heute reiche Malereien an Pfeilern und Gurtbögen,
ein frühgotischer Taufstein und eine Marienfigur aus dem
15. Jahrhundert.
|
St.
Nikolaikirche
|
|

|
Die St. Nikolaikirche war über
Jahrhunderte Wahrzeichen der Stadt und zeigte den Seefahrern
und Fischern mit ihrem hohen Turm, der weit über das
Haff sichtbar war, den Weg in den heimatlichen Hafen.1945
brannte die Kirche in Folge des Krieges aus. Von der
einstmals stolzen Kirche, blieb nur noch eine Ruine. 1963
wurde der Turm zwar gesichert aber die Kirchenruine drohte zu
zerfallen. Seit 95/96 erfolgte die Notüberdachung des
Kirchenschiffes und 1997 wird die Kirche von innen
gepflastert. Die Dreischiffige, siebenjochige gotische
Backsteinhallenkirche verfügt über wertvolle
Freskenmalereien und besitzt einen vorspringenden
Chorabschluss des Seitenschiffes, der in seiner Art einmalig
im Norddeutschem Raum ist.
|
[Impressum]
|